Kopfgrafik Ökumene

Foto: Jens Schulze

Ökumene der Sendung

Ökumene auf Sendung

Ökumene ist kein Selbstzweck. Sie bezeugt Jesus Christus vor der Welt. Jesus im Johannesevangelium: "Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast." (Joh. 17,21) Und zu seinen Jüngern und Jüngerinnen sagt er: "Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch." (Joh. 20,21)

Eine Ökumene der Sendung sieht Ökumene nicht als ein Thema "on top", als eine Zusatzbelastung, die zum "Normalprogramm" hinzukommen würde. Eine Ökumene der Sendung will nicht "ökumenische Sachen machen", sondern will "unsere Sache ökumenisch machen". Sie führt zu einer Erweiterung der Vernetzungs- und Wirkmöglichkeiten. Auch jenseits der Grenzen der eigenen Konfession gibt es Geschwister im Glauben, mit denen Gottesdienst gefeiert, Ideen entwickelt und gehandelt werden kann.

 

Dies kann sich in verschiedenen Formen konkretisieren:

 

  • kooperative Ökumene: Wir machen etwas gemeinsam.
  • arbeitsteilige Ökumene: Du machst das EIne, ich das Andere.
  • stellvertretende Ökumene: Du übernimmst etwas, abgesprochen und ausdrücklich im Namen aller.

Konsequentes ökumenisches Handeln kann so mittelfristig zur Entlastung und zur Bereicherung führen. Sie ich wesentlich für die Glaubwürdigkeit der Verkündigung.

 

Nachgeschaut

Zwei auf Youtube gestreamte Veranstaltungen zum Thema können hier "nachgeschaut" werden:

Webseminar mit "schon jetzt!" hier.

Podiumsdiskussion mit Ralph Charbonnier, Christian Hennecke und Hayley Matthews zur Ökumene der Sendung hier.